Tätigkeiten der Arche:
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Jahresbericht 2010
Der Mogli (Neufundländer-Mix), der damals aus dem Kuhstall kam und den wir wegen Beißattaken leider ins Tierheim nach Rieden bringen mußten, hat liebe Besitzer gefunden. Ich sehe Ulrike freitags manchmal mit dem Hund durch Füssen spazieren, weil Mogli so gerne durch die Fußgängerzone läuft. Zwischendurch gibt es auch immer wieder Hundetraining.
Besonders gefreut hat uns, daß die Kira (kleiner Schäfer-Mix) nach 2 Jahren einen Platz gefunden hat bei einer Familie in Marktoberdorf. Hier macht sie den Garten noch etwas unsicher, indem sie die Leute wie wild ankläfft, wenn man am Zaun vorbeigeht, aber das wird sich auch noch legen und jetzt ist ja erstmal Winter.
Auch unsere total verängstigte Ginger (schwarzer Schäfer-Mix) aus dem Pferdestall, die eingeschläfert werden sollte, hat nach einem Jahr eine liebevolle Familie gefunden. Sie ist ganz in der Nähe von Frau Bähner in Bernbach. Fast Nachbar ist auch Junky jetzt Ari geworden. Er kam aus Osterzell und sollte im Februar 2008 schon mal abgegeben werden, da war er erst 2 Jahre alt. Aber dann hat man ihn doch behalten, um ihn weiter ohne jede Erziehung herumspringen zu lassen. Mit 4 Jahren hat man sich dann doch vom Hund getrennt und nun mußte er noch alles lernen, Spaziergänge kannte er nicht, weil er Jagdtrieb hat und so war er nur im Garten, kannte keine Leine und auch sonst nichts. Er lebte mit etlichen Katzen im Haus, aber man ließ die Katzen und den Hund nie zusammen in einem Zimmer. Obendrein hatten man ihn ausgepowert, indem er gelernt hat, Schatten nachzuspringen.
Abby eine springlebendige Hündin, die wir als Welpe abgegeben hatten, kam nach 2 Jahren zurück, weil die Familie sich nicht die Mühe machte, mit ihr in die Hundeschule zu gehen und den Hund ausgiebig zu bewegen. Ihre Spaziergänge bestanden dann meistens in einem Ausgang mit einem älteren Herrn, der dem Hund nicht mehr gerecht werden konnte. Sie hat sich dann öfter selbständig gemacht und sich so ihren Ausgang verschafft.
Auch ein Weimaraner sollte zu uns kommen. Da wir noch keinen Platz hatten und auch dieser Hund recht schwierig war und Zeit brauchte, hatten wir ihn zunächst auf unsere Homepage gesetzt. Dort wurde er von einer Familie in Füssen gesichtet und beim ersten Besuch hat man den Hund sofort mitgegeben. Er hatte dort noch einen anderen Hund, aber auch da hat es nicht so toll geklappt und als der Fabio die größere Tochter gebissen hatte, sollte er sofort und auf der Stelle weg. Wir hatten mal wieder ausreichend Hunde und ich bin dann mit Rebecca hingefahren und wir haben mit den Leuten gesprochen und dann den Hund mitgenommen, da man sich nicht mehr zutraute, diesem Hund Herr zu werden. Nach 3 Tagen hat man den Hund dann doch wieder abgeholt und wollte es nochmal versuchen. Der Vorfall mit der Tochter war nicht der erste und ich kann nur hoffen, daß die Leute jetzt endlich an einer konsequenten Erziehung für den Hund arbeiten.
Dann gibt noch den Hund Willi, der aus Spanien (Mallorca) kam und 3 Tage Kurz-Urlaub bei Elisabeth machte. Dieser Hund wurde von einer Dame gemeinsam mit Frau Kraus aus dem Internet bei einer befreundeten Organisation ausgesucht. Wegen der Aschewolke kam er dann verspätet hier an und da waren bereits die avisierten Griechen da und so war für einen Erziehungsurlaub leider keine Zeit mehr. Bei dem Willi mußten wir feststellen, daß im Internet allgemein die Beschreibungen der Hunde recht beschönigt sind und dieser Willi war entgegen der Beschreibung ein echter Terrier, aber es hat dann alles geklappt. Daher sind wir nicht so begeistert, Tiere nach einen Bild aus dem Internet auszusuchen, denn hier hat man allgemein keinen Ansprechpartner bei Schwierigkeiten mit dem Hund.
Ferner kamen 3 Welpen und 1 Teenie aus Griechenland, Anne, Marie, Lore und die Effi. Von der Effi wußten wir, daß sie humpelt und wir dachten, daß wir ihr mit einer Operation helfen können, denn in Griechenland hätte sie keine Chance gehabt. Sie wurde dann am Kreuzband operiert, und da sie auch schon einen neuen Besitzer hatte, bald abgegeben. Aber leider wollte es mit dem operierten Beinchen nicht klappen. Sie lief wieder öfter auf drei Beinen und so haben wir sie in der Tierklinik in Augsburg vorgestellt, wo sich herausstellte, daß zum Kreuzband auch noch die Kniescheibe kaputt ist bzw. die Kniescheibe seit der Geburt nicht richtig ausgebildet ist. Nun hat man wieder operiert und Effi jetzt Trixi bekam eine Kniescheibe gefräst. Nun hoffen wir, daß alles gut ausgeht, aber die Kleine ist dank Physioptherapie auf dem besten Wege. In der letzten Woche hat die Nachkontrolle durch Röntgen ergeben, daß der Oberschenkelknochen verkrümmt ist und ca. 2 cm zu kurz. Es mußte dann die Kniescheibe nochmal operiert werden. Wir drehen jetzt langsam am Rad und wissen nicht mehr, wo wir das Geld für die OP hernehmen sollen. Dann ist Physiotherapie angesagt und zu guter Letzt ist noch ein Unterwasserlaufband im Gespräch.
Dann hatten wir noch 3 Hunde aus Korfu, u. a. auch unsere kleine Henrietta. Zu dem Zeitpunkt war das Haus Bähner fest in griechischer Hand, denn 3 weitere Griechen Spot, Gwendolyn und Adi mit den krummen Füßen waren auch noch da. Irgenwie hat es vermutlich die Henriette geschafft, uns eine Pilzinfektion ins Haus zu tragen. Das war dann eine ganze Portion Arbeit mit Baden und Tierarzt-Rennen und Spritzen für die Hunde und Desinfekton, weil hochgradig ansteckend. Henrietta, eine kleine Malteser-Hündin, ist überhaupt so unser Sorgenkind, denn sie wurde in den Olivenhainen gefunden und war über und über mit Zecken versehen und konnte nicht vernünftig laufen. Sie hatte (Originalton Silvie aus Korfu) so einen komischen Wackelgang. Dieser Wackelgang stellte sich dann als Kniescheiben- Defekt an beiden Beinen heraus und sie wurde inzwischen nacheinander an beiden Beinchen (Patella) erfolgreich operiert. Vermutlich hat sie diesen Schaden auch von Geburt an und es ist wirklich fraglich, unter welchen Schmerzen die kleine Maus täglich zu leiden hatte. Inzwischen ist sie das verwöhnte Einzelkind von einer älteren Dame, die im Herbst den von uns vor 8 Jahren vermittelten Hund veloren hat. Leider war damit das Leid von Henrietta noch nicht zu Ende. Bei einer Untersuchng stellte man einen positiven Titer von Leishmaniose fest, allerdings in geringer Höhe. Die Kleine hat dann immer wieder das Laufen eingesellt und erneute Tierarztbesuche waren notwendig. Henrietta jetzt Lilly ist froh und glücklich, jemanden zu haben, der den ganzen Tag bei ihr ist und wir hoffen, daß die beiden noch recht lange zusammen sind. 2 total schlecht gehaltene und unerzogene Pudel hatten wir ebenfalls im Hause Bähner. Diese beiden kamen wegen eines Todesfalles zu uns und raubten Frau Bähner die letzten Nerven, weil sie sehr viel gekläfft haben. Inzwischen ist nach über 2 Monaten auf dem neuen Platz, die Hündin Mona jetzt Sissi in Stötten beim Spaziergang abgehauen. Es sind jetzt über 6 Wochen, daß sie fort ist und ich glaube nicht, daß sie wieder auftaucht, denn in Stötten kennt sie sich überhaupt nicht aus.
Dann erhielten wir im November 2010 die Hiobsbotschaft, daß ein von uns vor 3 Jahren vermittelter Hund an Leishmaniose erkrankt ist und die Knochen am Sprunggelenk schon total löchrig sind. Es handelt sich hier um eine ganz seltene Form der Krankheit, die auch nicht wie sonst im Blutbild festzustellen ist, sondern nur durch eine Biopsie. Die Hundebesitzerin hat schon jede Menge teuere Arzt- und Klinikbesuche hinter sich, bis das Ergebnis feststand. Nun ist sie finanziell am Ende und wir konnten ihr dank eines Sponsors die notwendige tierärztliche Versorgung bieten. Jetzt ist die Shani in Behandlung und wir hoffen, daß die Medikamente anschlagen und sie bald ohne stützenden Verband am Sprunggelenk wieder durch die Gegend toben kann, denn Shani ist erst 3 Jahre alt. Die Ereignisse haben sich überschlagen und die Knochen im Sprunggelenk lösten sich auf und eine Amputation schien unumgänglich. Dann haben endlich nach etlichen Wochen und Monaten die Medikamente angeschlagen und der Knochen zeigte sich im Röntgenbild. Sie bekommt momentan Mittel gegen die Leishmaniose und es scheint soweit im Griff zu sein.
Im Dezember hatte Elisabeth einen kleinen Teddybär bei sich, einen kreuzbraven Rottweiler aus Füssen, der auch nur übrig gewesen ist. Damit ihr mit diesem Tierchen nicht zu langweilig ist, mußte noch ein außerordentlich schwieriger Bordercollie-Mix ins Haus, eine schwarz-weiße Rakete, die unbedingt beschäftigt werden musste. Beide Rüden wurde inzwischen kastriert, gechipt und geimpft, was alles von den Vorbesitzern nicht gemacht worden ist.
Zwischendurch noch ein paar Zahlen:
Wir konnten 25 Hunde, 45 Katzen, 4 Hasen, 1 Pferd und 1 Meerschweinchen vermitteln.
Unsere Einnahmen von 6 Flohmärkten lagen bei über Euro 6.000,-- und jetzt wird es wieder etwas schwieriger, weil wir auch im Kolpinghaus, wo wir bald 7 Jahren waren, nicht mehr unsere Flohmärkte machen dürfen. Es ist leider so wie immer, Tiere sind auf der ganzen Linie nur übrig und es ist sehr selten, daß man uns entgegenkommt. Gerade haben wir von der Stadt Marktoberdorf eine Absage bekommen und auch woanders sind wir nicht willkommen und werden mit fadenscheinigen Argumenten abgespeist, wenn wir in leerstehenden Läden mal einen Flohmarkt machen wollen.
Frau Schröder hat in der Altstadt von Füssen eine Möglichkeit gefunden, wo wir in einer großen Doppelgarage einen Flohmarkt machen können, wenn wir wollen auch monatlich und im Sommer wäre noch einen Gartenanteil dabei. Warten wir mal, wie es weitergeht.
Dann haben wir wie immer recht hohe Tierarztkosten zu verzeichnen. Sie betragen insgesamt ca. 15.200,-- Euro.
Dann sollen wir noch 4 kleine Kätzchen mit 4 Monaten übernehmen und 3 erwachsene Kätzin zum Kastrieren. Anfang Dezember kamen von einem sehr schnell verstorbenen älteren Herren, 2 Katzen mit 10 Jahren, die dringend eine Zahnsanierung brauchen. Die Tiere haben noch nie einen Tierarzt gesehen. Kurz darauf wieder ein Anruf: eine zugelaufene Kätzin bei uns oben in Amberg hat in der Tenne Zuflcht gesucht mit 4 kleinen Katzenbabies. Die quartieren wir wieder aus nach Weizern, denn wir sind übervoll. Z.Zt. haben wir wieder 27 Katzen von 8 Wochen bis 11 Jahren und mit der Vermittlung wird es immer schwieriger, weil die Zeitungen seit Monaten voll sind mit Katzen zu verschenken und an jedem Supermarkt hängen Zettel mit Katzen. Heuer geht es permanent durch mit einer ständigen Zahl von fast 30 zu vermittelnden Katzen bei uns in Seeg. Seit im April die erste schwangere Katze kam, ging es Schlag auf Schlag. Katzenmama aus Zell bekam 3 Babies, Mama aus Pforzen mit 5 Babies, Bell aus Halblech mit 4 Babies. Hier bekam die Besitzerin der Katze das 3. Kind vom 3. Mann und da man in der Schwangerschaft geraucht und getrunken hat, war das neue Menschenbaby angeblich durch die Katzen gefährdet und Nachbarn haben die 5 Katzen dann zu uns gebracht. Weiter kamen 3 ausgesetzte Babies aus Immenstadt, 3 Katzenbabies aus Mauerstetten, und hier eine übrige Katze und da die nächste.
Aus einem Haushalt in Füssen sollten wegen Umzug 13 Katzen, die teilweise sehr scheu waren, abgeholt werden. Die Katzentante war seit Wochen nicht in der Lage, die Katzen ins Tierheim zu bringen und das Tierheim hat sie auch nicht abgeholt. Die kriegen wie die anderen Tierheime aus Pesonal- und Kostengründen auch nichts außerhalb auf die Reihe. Wenn man die Tiere hinbringt, klappt es ja noch gerade noch. Frau Schröter und ich haben die Katzen dann abgeholt und 8 ins Tierheim gebracht. Alle Katzen waren natürlich nicht entwurmt, geimpft und ich glaube nur 3 Tiere waren kastriert. Von den 5 Katzen bei uns ist nur noch die Jessy da. Geld hat die gute Frau bis auf € 50,-- natürlich nicht bezahlt, obwohl € 50,-- monatlich vereinbart waren. Auf dem Balkon der Wohnung im 3. Stock standen noch etliche große Säcke mit benutztem Streu und die gute Frau war sicher mit allem überfordert.
Einige unserer Katzen konnten auch an sehr gute Plätze abgegeben werden. Unsere blinde Fatima hat in Kaufbeuren als Wohnungskatze eine liebevolle Besitzerin gefunden, die ihr morgens, wenn sie zur Arbeit geht, einen Parcour mit Futter bastelt, damit sie beschäftigt ist, wenn keiner da ist. Super Idee.
Unser alter Tristan mit seinen 11 Jahren hat einen Platz gefunden und auch Hella und unser Dickerle Claudine, die fast 2 Jahre bei uns waren, konnten vermittelt werden. Claudine kann jetzt auf die Dachterrasse, aber abgespeckt hat sie noch nicht.
Im April konnten wir aus Kaufbeuren eine alte Kätzin übernehmen, die aus einer total vermüllten Wohnung kam. Hier war der Katzenbesitzer, ein Alkoholiker ins Krankenhaus gekommen und die Versorgung der Katze nicht mehr gewährleistet. Mülli mußte geschoren werden, weil sie total verfilzt war und einige Zähne waren zu ziehen, aber sie hat sich gut eingelebt. Hier war das Tierheim Beckstetten, die weiß Gott viel näher dran ist, nicht in der Lage, die scheue Katze mit der Falle einzufangen. Man hat keine Leute und wenn die Falle da unbeaufsichtigt steht, könnte sie ja geklaut werden. Wir haben das Tier dann in Teamwork und Nachbarschaftshilfe mit der Falle gefangen und ärztlich versorgen lassen. Die Tierarztkosten wurden übernommen vom Tierheim.
Die Mamakatze mit den 3 Kindern, die zur Elisabeth kamen, waren auch mal wieder übrig, da der Besitzer der Katzen umgezogen war und die Katzen blieben da. Hier haben wir eine Anzeige bei der Polizei gemacht und da fiel dem Herrn Besitzer dann ein, er war ja noch gar nicht komplett umgezogen. Er wollte die Katzen dann schon noch holen.
Eine tierliebe Dame hat in Pforzen/Rieden auf den Bahnschienen beim Spaziergang mit dem Hund 3 kleine Kätzchen spazieren laufen sehen. Sie hat dann im nahen Gras nach der Mama gesucht und statt dessen noch 4 weitere Katzenbabies gefunden. Es waren dann insgesamt 7 Babies, alle rot oder rot-weiß und creme, ganz goldig, aber ganz schön viel Arbeit. Die Katzen sind dann bei der Finderin geblieben, die alle Hände voll zu tun hatte und auch die Katzen alle vermittelt hat. Die Kosten für Futter und Tierarzt wurden wie üblich von uns übernommen.
2 Katzen sind uns immer wieder abgedüst und haben jetzt in der Nachbarschaft einen Platz gefunden. Felix, ein Kater mit 5 Jahren, hat sich bei uns einfach nicht wohl gefühlt mit den anderen Katzen und er hat lange gesucht, bis er einen schönen Platz gefunden hat. Julie hat sich das Netz immer vom Haken am Balkon im I. Stock gepobelt, das hat sie von Jessy gelernt, die aber nicht vom Wintergartendach gesprungen ist. Julie ist auf der anderen Seite bei den Nachbarn eingezogen. Da kann sie auch bleiben, wenn sie will. Sie wird von der kleinen Kätzin dort geduldet. Julie ist ein Freigänger. Sie ist dort wo sie war, zugelaufen und hat die Babies mitgebracht. So landete sie bei uns und ist inzwischen natürlich auch kastriert.
Insgesamt haben wir 22 Kater und 27 Kätzinnen kastrieren lassen.
Dann wird im Frühjahr vermutlich noch eine Beschlagnahmung von etlichen Tieren stattfinden. Es handelt sich um Ziegen, Enten, Tauben, Hühner und viele, viele Meerschweinchen.
Und noch ein paar Zahlen: Die Haussammlung war auch wieder so einigermaßen erfolgreich, aber der eine oder andere Sammler hat heuer etwas geschwächelt, andere, wie unsere Frau Voigt mit Mitarbeiterin waren dagegen sehr erfolgreich. Es kamen hier ca. Euro 3.000,-- zusammen,. Es ist ein recht mühsames Geschäft, aber wir brauchen das Geld. Muß mich gleich selber loben, habe über Euro 1.000,-- erlaufen, danke auch an alle anderen Sammler.
Das Sommerfest fiel heuer leider dem Wetter zum Opfer. Es hat zwar nicht mehr so heftig geregnet, aber es war recht windig, besser gesagt stürmisch und war haben dann absagen müssen, so sind wenigstens nicht ganz so hohe Verluste eingefahren worden.
Dann lief im Dezember noch ein Gewinnspiel von Dynasty-fun, ein Unternehmen für Qutdoor-Sports. Hier wurde ein motorisiertes Board von der Firma gesponsert, von den phantastischen 4 signiert und jetzt versteigert. Der Gewinn wird zu gleichen Teilen zwischen der Arche Noah Tierhilfe und dem Kinderhospiz, Bad Grönenbach aufgeteilt. Eine tolle Idee. Es war nicht sehr viel Geld eingenommen worden, aber immerhin € 240,--.
Wir bedanken uns bei unserem Vorstand und Beirat für die geleistete Arbeit bedanken, bei Waltraud für die Buchführungsarbeit, bei dem unermüdlichen Flohmarkt-Team, hier wird eingesammelt, sortiert und verkauft, danke an Brigitte, Sibylle, Ines und Heidi, Mai sowie Anika und an unsere neueste Hilfe, Nina, die sich um die Katzen gekümmert hat, bis sich eine Schwangerschaft einstellte, nun kam der Flohmarkt und was finden wir, wenn das Baby im Feburar erst da ist? Ganz besonders möchte ich mich bedanken bei Brigitte, unserer Katzenmama und Elisabeth unsere Hundetante, ohne die beiden geht nichts bei uns. Und ein paar Männer haben wir auch noch, die ständig gefordert sind: Alex und Michael und wenn er nicht gerade Frühstück kaufen muß und nicht in die Pötte kommt auch der Toni. Ja, auch das vergangene Jahr 2010 war wieder mit sehr viel Arbeit verbunden. Die Katzen, die sich bei uns in Seeg aufhielten waren fast ständig um die 30 und wir hatten nicht wie sonst in den Jahren zuvor, mal Zeit etwas Luft zu schnappen mit der vielen Arbeit. Wenn 1 Katze vermittelt war, kamen gleich 2 neue. Auch unsere stets aktive Hundefreundin Elisabeth mußte kurzfristig eine Mama mit 3 Babies aufnehmen. Bei den Hunden kam auch ein Notfall nach dem anderen.
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Hier wohnten Mensch und Katze ,
gibts das vielleicht auch in Ihrer Nachbarschaft?

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Allgäuer Zeitung 11.09.2009

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Allgäuer Zeitung 29.08.2009

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Timmy ist ein etwa 10 Jahre alter Schäfermix Rüde, der aus schlechter Haltung kommt. Er durfte nicht mehr in die Wohnung, da er wohl mal reingemacht hat. Für Timmy war diese Haltung ein absolutes Trauma, da er sehr Menschen bezogen ist, und nicht gerne ohne Ansprache. Auf dem Bild sieht man deutlich das er mit 29 kg immer noch an Untergewicht leidet, aber er hat hier bereits gut 3 kg zugenommen in drei Wochen, denn als wir ihn übernommen haben wog er gerade mal 26 kg. In seiner neuen Familie fühlt er sich sichtlich wohl, hat noch nicht einmal rein gemacht und folgt seinem neuen Frauchen auf jedem Schritt.
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12.05.: Ginger ist sehr verängstigt. Beim täglichen Spaziergang ist sie sehr gestresst, hächelt und läuft einem immer vor die Füße. Laut werden darf man in ihrer Gegenwart auch nicht, da sie sich dann sofort verkriecht. Ginger braucht viel Liebe und Geduld, damit sie ihre negativen Erfahrungen überwinden kann. Problemlos kommt sie mit Artgenossen, Katzen und Kindern zurecht und zeigt keinerlei Agressivität.
Heute am 04.05. habe ich zusammen mit meinem Hund Sam "Ginger" abgeholt. Sie ist eine im Juni 2008 geborene Schäfermix- Hündin. Eigentlich sollte diese Hündin heute eingeschläfert werden, da sie angeblich ein Kind gebissen und Hühner gerissen haben soll. Als ich Ginger bei einem Tierfreund übernommen habe, war auch der Sohn des Tierfreundes anwesend (ca. 5 Jahre), dem Ginger so im Vorbeigehen das Brot aus der Hand genommen hat. Sie zeigte aber überhaupt keinen Hang zur Aggressivität. Ginger war mir gegenüber sehr ängstlich und sehr mißtrauisch, stieg dann aber doch zu meinem Hund Sam ins Auto. Daheim angekommen wurde sie von unserer Katze Cleo begrüßt und Ginger war sehr freundlich zu ihr. Dann habe ich ihr die Enten gezeigt. Auch hier reagierte sie eher ängstlich, jedoch auf keinen Fall als aggressiver Jäger. Der erste Spaziergang war sehr aufregend, und da es hieß, die Vorbesitzer haben auch Pferde, dachte ich mir auch nichts dabei, die Hündin mit an unseren Stall zu nehmen. Beim Anblick der Tiere bekam Ginger eine solche Panik, daß sie sich zitternd verkroch und glücklich war, als wir endlich wieder gingen. An der linken Hinterpfote hatte Ginger Anfang März eine schwere Verletzung, die tierärzlich versorgt wurde, da Gott sei dank, die Tierfreundin den Hund zum Spaziergang abholen wollte. Ginger hat nur den Verlust von 3 Zehen davongetragen. Man sagt viele Wege führen nach Rom, ich sage, manche auch zur Arche; so wurde Ginger der letzte Gang erspart, der heute eigentlich für sie geplant war, da laut Aussage, kein Tierheim bereit war, sie kostenlos aufzunehmen und der Hund einfach nur übrig war und man ihn schnellstens loswerden wollte.
Hallo liebe Frau Bähner,
ich kann Ihnen kaum sagen, wie sehr ich mich freue, dass Ginger lebt!! Als ich am Sonntag von dem Vorhaben erfahren habe, war ich total schockiert. Noch immer kann ich nicht nachvollziehen, was in den Köpfen von diesen Menschen vor sich geht.
Umso schöner und wertvoller ist es Menschen wie Sie kennen zu lernen. Es ist wirklich ernüchternd, wie schwierig es ist Tieren zu helfen.
Wir haben heute noch ein paar Bilder von Ginger gemacht, wie sie bei uns war. Eines finden wir besonders schön, ich werde es Ihnen an die Mail dranhängen.
Ich habe mir Ihren Bericht über Ginger bei Arche Noah angesehen und finde ihn richtig gut geschrieben. Es ist schön, zu wissen, dass für Ginger jetzt die Sonne wieder aufgeht. Sie hat es sich meiner Meinung nach verdient. Auch meine Kinder sind der Ansicht. Meine Tochter hatte heute nochmal Tränen in den Augen, aber diesmal, aus Freude. Dabei sagte sie zu mir: Mama Ginger ist die beste Hündin auf der ganzen Welt und Tommi (unser Struppelwauzi) der beste Mann!
Ganz ehrlich, so ein Hund soll ein Kind gebissen haben, dass eigenartiger Weise keinerlei Verletzungen aufweist. Das ist total irrsinnig. Wahnsinn, was sich Menschen zusammenspinnen, um ein Tier im wahrsten Sinne des Wortes zu entsorgen.
Bleiben Sie so herzlich und tierlieb wie Sie sind. Danke für die schnelle und unkomplizierte Hilfe
Liebe Grüße
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Jahresbericht 2009
Im letzten Jahr konnten wir 19 Hunde, 49 Katzen, 8 Meerschweinchen und 1 Hasen vermitteln.
Ende 2008 war der Anruf einer Dame hinter Ulm, die von einer Tierschutzorganisation aus Ungarn eine Mama-Hündin mit 5 Welpen übernommen hat. Die Frau hat sich ganz rührend um die Hundefamilie gekümmert, aber von der Tierschutz-Organisation hat man nichts mehr gehört und die Rechnung beim Tierarzt für die Welpen mit Durchfall etc. und Erstversorgung wurde auch nicht bezahlt. Wir haben dann natürlich wie immer hilfreiche Unterstützung angeboten. Die gute Frau hat die Mutter Hündin, eine Viszla-Dame behalten zu ihren eigenen 2 Hunden und 2 Welpen sind von ihr durch Aushänge gut vermittelt worden, drei hat Frau Bähner dann abgeholt und auch schnell vermitteln können.
Dann hatten wir ein ganz besonders trauriges Ereignis. Ein kurz zuvor vermittelter Hund ist über den Zaun von dem neuen Besitzer gesprungen und hat sich auf den Weg zu seinem Pflegeplatz gemacht. Dabei hat der arme Nicki leider alle Sorgfaltspflicht außer Acht gelassen und ist überfahren worden. Das sind leider immer wieder die Nachteile einer Pflegefamilie. Die Tiere fühlen sich dort auf dem Platz sehr wohl und müssen dann wieder weg zu einem neuen Besitzer. Das kann man einem Tier natürlich nur schwer vermitteln, daß es sich bei uns nur um eine vorübergehene Aufnahme handelt. Wenn es dann mit der Vermittlung sehr lange dauert, gewöhnt sich das Tier an uns und versteht die Welt nicht, warum es wieder von dort wieder weg muß. An der Geschichte mit dem überfahrenen Hund hatten wir alle sehr lange zu knabbern.
Viel Ärger hat uns, bzw. mir persönlich auch eine kleine Hündin namens Isy inzwischen Lilly bereitet. Diese Hündin war von einer Organisation an eine ältere Dame vermittelt worden, die von einer Sozialstation versorgt und betreut wurde. Der Hund wurde von Nachbarn ausgeführt und wenn mal keiner zum Spaziergang kam, wurde der Hund an einer schwere Kette gehangen. Es kam schon mal vor, daß der Hund dann in die Wohnung gemacht hat, weil er einfach zu selten nach draußen kam. Wir haben uns dann mit der Betreuungsstelle in Verbindung gesetzt und uns über die Betreuerin beschwert. Das brachte mir, der 1.Vorsitzenden, u.a. einen Brief vom Anwalt mit einer Unterlassungsklage und ich sollte einige Dollars bezahlen. Wir haben dann auch einen Anwalt beauftragt und mitgeteilt, daß alle Behauptungen bewiesen werden können und daraufhin wollte man doch keine Klage bei Gericht einreichen. Der Hund ist dann neu vermittelt worden und jetzt sind fast alle glücklich und zufrieden, besonders die Lilly, die ihren regelmäßigen Auslauf hat, geliebt wird, allerdings den neuen Besitzern einiges an Geld gekostet hat, weil sie vorher nie beim Tierarzt war und u.a. Probleme mit der Blase und der Haut hatte bzw. hat.
Großen Ärger hatten wir auch mit der Vermittlung des Hundes Teddy. Diesen Hund hatten wir aus sehr schlechter Haltung von einer Fischzucht in der Nähe von Ronsberg übernommen. Hier war der Hund einfach nur übrig und ist den Spaziergängern immer nachgesprungen. Es war ein ganz lieber Kerl, der einen guten Platz verdient hatte. Eine Dame aus Stötten hat Teddy in der Zeitung gesehen und sich eingebildet, daß er die Wiedergeburt ihres verstorbenen Hundes sei. Die Frau hat einige Katzen, füttert viele andere Katzen und wohnt mitten in einem kleinen Dorf, nebenan die Sparkasse und dann gleich die Hauptstraße. Kein eingezäunter Garten und beim Vorstellungsgespräch ist eine Katze ohne zu schauen auf die Straße gerannt, als sie Teddy gesehen hat. Zum Glück kam kein Auto. Der junge, quirlige Hund paßte keineswegs zu dem Umfeld und dann hat uns die gute Frau sehr viel Theater gemacht, etliche Leute u.a. das Tierheim Marktoberdorf verlangte Auskunft, warum diese tierliebe Frau (die doch auch Krähen füttert) den Hund nicht bekommt. Sie hat Anzeigen in die Zeitung gesetzt, den Hund gesucht und uns an vielen Stellen verunglimpft. 20 Seiten lange Briefe hat sie an unsere Vorstände, die Gemeinden, Veteriäramt etc. geschickt, aber der Hund wurde anderweitig vermittelt und ist bei einer Familie mit 2 Kindern sehr glücklich.
Dann gibt es einen Kuhstallhund, den Neufundländer Mogli, der 8 Jahre seines Lebens hauptsächlich im Kuhstall verbracht hatte. Der Besitzer hat lange gezögert, bis er endlich abgegeben werden konnte. Er war soweit recht brav und wir waren wieder einmal etwas zu blauäugig. Der Hund kam auf eine Pflegestelle, wo er mit den ganzen neuen Umwelteinflüssen nicht zurecht kam. Ich denke, wir haben das Tier schicht weg überfordert, ein Leben in der Wohnung mit Katzen und 2 Hunden und dann auch noch Menschen. Das Fell war total verfilzt und wir wollten zuviel von ihm, da hat er dann ziemlich heftig zugebissen. So mußten wir uns dann schweren Herzenes von ihm trennen und haben ihn ins Tierheim gebracht, wo man nicht viel von ihm verlangt, er seinen Auslauf hat, aber immer noch ein Gnadenhofplatz für ihn gesucht wird. Im Tierheim hat er es auf alle Fälle besser als im Kuhstall. Inzwischen ist ein Bewerber vorhanden und mittels eines Hundetrainers versuchen wir, gemeinsam mit dem Bewerber und dem Tierheim, den Hund familien tauglich zu erziehen.
Dann hatten wir ganz kurzfristig 2 Welpen aus Mallorca übernommen, die aus dem Urlaub mitgebracht wurden und eigentlich schon einen neuen Besitzer hatten, aber das war dann doch nichts und so sind sie bei uns vermittelt worden. Susi und Strolch haben jetzt schöne Plätze bekommen.
Aus dem Pferdestall mußten wir in einer Blitzaktion Ginger übernehmen, die am nächsten Tag eingeschläfert werden sollte, weil sie einfach nur überflüssig war. Dieser junge Hund mit ca. einem Jahr hat auch nicht viel Gutes erlebt und eine liebe Nachbarin hat sich um ihn gekümmert und ist mit ihm spazierengegangen. Da er augenscheinlich mal von einem Pferd getreten wurde, mußte man ihm 3 Zehen amputieren. Ginger ist noch bei uns und aufgrund ihrer Vorgeschichte bei Fremden immer noch etwas ängstlich. Wir hoffen hier auf einem verständnisvollen neuen Besitzer.
Einen total abgemagerten Hund (Schäfer-Mix) mußten wir ganz schnell aus Füssen holen. Auch hier hat ein Nachbar sich um den Hund gekümmert und da man keine Böcke hatte, mit dem Hund zu laufen, hat er natürlich schon mal in die Wohnung gemacht, was zum Resultat hatte, daß man den Hund ohne Schutzhütte an eine kurze Leine in den Garten bzw. auf die Terrasse gehangen hatte. Der Nachbar hat dann zwischen 2 Bäumen einen Verschlag gezimmert und den Hund an eine Laufvorrichtung gehangen. Wir hatten das Glück, den Hund sofort von dort an eine neue Familie zu geben und da er zudem ein großes Geschwür am Gaumen hatte, war Frau Bähner den älteren Leuten behilflich, die Operation in die Wege zu leiten.
Ganz schnell haben wir auch eine Fundkatze aus Füssen übernommen, die im Feneberg herumlief. Eine Verkäuferin hat die Katze dann zu sich mitgenommen und wir haben den Puma, eine wunderschöne Mischung aus Norweg. Waldkatze, dann abgeholt. Ein früherer Besitzer hat sich für dieses schöne Tier nie gefunden.
Unsere alte Freundin mit den Pferden aus Unterthingau bzw. Fechsen haben wir auch wiedergefunden. In der Nähe haben wir an ein seit Jahren bekanntes Ehepaar, die auch Pferde haben, eine Katze vermittelt und wie wir so reden, erfahren wir, daß ganz in der Nähe jemand ist mit einer Pferdeherde. So haben Frau Bähner und ich eine Platzkontrolle gemacht und bei der Gelegenheit die gute Frau aufgesucht. Sie hat dort viel vor und wir können nur hoffen, daß es die Pferde hier mal besser haben, aber so richtig schaut es danach nicht aus. Die Hufe sind nach wie vor nicht der Hit, die Weiden waren abgegrast und man mußte zufüttern, und im September hatte man keinen Heuvorrat gesehen und die Entwurmung wird sicher nicht regelmäßig durchgeführt.
Aus dem Pfrontener Kindergarten bekamen wir Nachricht, daß dort eine Kätzin ihre 4 Babies abgelegt hatte und wohl durch ein geöffnetes Fenster im Keller hereingekommen war zum Kätzeln. Man hatte dann das Fenster wieder zugemacht und war erst auf die Situation aufmerksam geworden, nachdem die Kleinen Hunger hatten und schrien. Das Fenster wurde schnell wieder geöffnet, aber die Mama kam nicht mehr. So mußten wir mal wieder ganz schnell handeln, denn die Kleinen waren erst 2 bis 3 Tage alt und wie lange ohne Nahrung, war nicht bekannt. Ein Arbeiter vom Bauhof hat die Katzen dann in die Tierarztpraxis Smartvet zur Erstversorgnung gebracht und wir haben sie dann abgeholt und zu einer Katzenbaby-Pflegemama gebracht, da die Kleinen noch alle 2 Stunden die Flasche brauchten. Die Rosi war gerade ohne Job und so hat alles ganz prima gepaßt und unsere menschliche Katzenmama war rund um die Uhr beschäftigt. Inzwischen sind die Babies groß geworden und vermittelt.
Unsere Dame, die Hunde aus Griechenland geholt und wahllos vermittelt hat, kümmert sich jetzt nicht mehr um Hunde, sondern hat sich auf Pferde verlegt. Die Internet-Seite ist wieder mit Betteleien voll, was man so alles brauchen kann für Stall-Erweiterung.
Da wir gerade Platz hatten, haben wir dann kurzfristig eine Hundemama mit einem Hundeteenie übernommen und 2 kleine Welpen aus Griechenland. Auch die sind inzwischen vermittelt worden.
Helle Aufregung herrschte auch bei uns im Katzenhaus in Seeg, als sich unser Langhaar-Kater Brain durch das Katzennetz am Balkon gearbeitet hatte und über 4 Wochen spurlos verschwunden war. Dann hatte ihn eine Nachbarin in Wiese und Wald gesehen und es dauerte nochmal 3 Tage, bis Frau Schröter ihn mit dem Kescher einfangen konnte. Jetzt hat er Ausgang vom I. Stock und schreit ganz wild, wenn er raus und rein will. Katzenklappe interessiert ihn weniger.
Unsere Flora ist auch seit 22.9. spurlos verschwunden. Wir vermuten fast, daß unsere lieben Nachbarn die Katze irgendwo hingebracht haben, da Flora immer durch den Garten hinten gegangen ist, was zu großem Ärger geführt hat.
An Tierarzt-Rechnungen hatten wir knapp über15.000,-- Euro zu begleichen. U.a. wurden 24 Kater und 44 Kätzinnen kastriert.
Unsere Einnahmen aus dem Flohmarkt lagen bis jetzt bei ca. 5.100,-- Euro und das Sommerfest brachte leider nicht die erwünschten Einnahme, weil das Wetter einfach zu gut war (Badewetter) und die Unkosten einfach zu hoch sind. Bei der Gelegenheit möche ich mich bei allen fleißigen Helfern am Sommerfest ganz herzlich bedanken. Schön, daß Ihr alle zur Stelle wart.
Auch dem Flohmarkt-Team vielen Dank, an Annika, Evi, Heidi, Frau Clever, und Mai, die leider etwas kränkelt. Wenn wir so könnten, wie wir wollen, könnten wir einen tollen Umsatz machen, denn mit Flohmarkt-Artikeln werden wir momentan zugeschüttet. Beim Sortieren der ganzen Wagenladungen müssen Brigitte, Katharina, Annika und Sibylle helfen und auch so manche helfenende Hand kommt dazu.
Zum Flohmarkt ist noch zu sagen, daß man uns Anfang des Jahres von den früheren Flohmarkt-Mitarbeitern ganz schön gelinkt hat, daß der Besitzer den Laden wieder selbst betreiben möchte. Man hat 3 Monate zugemacht, um dann wieder einen Flohmarkt-Laden von einer anderen Tierschutz-Organisation mit einem Gnadenhof, der m.E. keiner ist, denn hier werden Tiere genauso vermittelt wie in einem
Tierheim, zu eröffnen. Auch die Lagerräumlichkeiten würden angblich von dem Hausbesitzer selbst genutzt werden und auch hier hat man uns angelogen, denn hier lagern komischerweise wieder Flohmarktsachen. Die Mitarbeiter im Laden sind die gleichen wie bei uns vorher und hoffentlich läuft nun alles zur Zufriedenheit der Herrschaften ab. Warum kann man nicht mit offenen Karten spielen?
Bei der Haussammlung waren wir auch einigermaßen erfolgreich. Es wurden insgesamt Euro ca. 3500,-- erlaufen. Da muß ich mich bei Frau Mainka bedanken, die über Euro 1.000,-- gesammelt hat und ich selbst war in Seeg und im Weidach mit fast Euro 900,-- auch sehr erfolgreich. Danke für die Blumen. Unsere fleißige Sammlerin, Frau Seelos hat sich leider stark für die Kirche engagiert und hatte für uns keine Zeit zum Sammeln. Schade, aber vielleicht im nächsten Jahr wieder.
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Hier ein paar Bilder von Gorda beim Aqua-training, sie wurde von Elisabeth mühevoll aufgepäppelt weil Gorda wegen schlechter Haltung Probleme mit ihren Knochen und Muskeln hatte. Sehr geholfen hat uns Thomas Gnadel, Gestüt Obere Mühle in Blonhofen mit seinem Unterwasser-Laufband.



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Java bekam aufgrund ihrer Hauptprobleme und zum Aufbau der Knochen und Muskeln Magnetfeld-Therapie und Lichtdusche von Thomas Häuser, Westendorf. Diese Behandlung hat bei Java sehr positiv angeschlagen. Vielen Dank an dieser Stelle an die behandelnden Teams.
